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Peking-Ente – Geschichte, Zubereitung & Kultur

Die Peking-Ente ist eines der berühmtesten Gerichte der Welt – mit über 600 Jahren Geschichte, knuspriger Haut und kaiserlichem Ursprung. Alles über Zubereitung und Kultur.

27. Mai 2026Kategorie Chinglong Blog2 Min. Lesezeit
Peking-Ente – Geschichte, Zubereitung & Kultur

Was ist Peking-Ente? Die kurze Antwort

Peking-Ente ist ein traditionelles chinesisches Gericht aus Beijing (Peking), bei dem die Ente so zubereitet wird, dass die Haut besonders knusprig wird, während das Fleisch saftig bleibt. Sie gilt als eines der bekanntesten Gerichte der Welt und war ursprünglich ausschließlich der kaiserlichen Familie vorbehalten.

Die Geschichte der Peking-Ente

Die Geschichte der Peking-Ente reicht bis in die Yuan-Dynastie (1271–1368) zurück. Erste schriftliche Erwähnungen finden sich in kaiserlichen Kochbüchern aus dem 14. Jahrhundert. Damals war das Gericht ausschließlich dem kaiserlichen Hof vorbehalten und wurde von spezialisierten Hofköchen zubereitet.

Während der Ming-Dynastie (1368–1644) wurde die Rezeptur verfeinert und das Gericht etablierte sich als Statussymbol. Kaiser und Aristokraten schätzten die aufwändige Zubereitung als Zeichen von Wohlstand und Raffinesse.

Das erste bekannte Peking-Enten-Restaurant Quanjude öffnete 1864 in Beijing und existiert bis heute. Heute werden allein in Beijing täglich über 100.000 Enten serviert.

Was macht Peking-Ente besonders?

Das Geheimnis der Peking-Ente liegt in der mehrtägigen Vorbereitung und der speziellen Kochtechnik:

  • Aufblasen: Zwischen Haut und Fleisch wird Luft geblasen, damit die Haut sich beim Garen vom Fett löst und knusprig wird.
  • Trocknen: Die Ente wird 24–48 Stunden an der Luft getrocknet, oft mit Maltose-Sirup lackiert.
  • Holzofengaren: Die Ente wird in einem speziellen Holzofen bei hoher Hitze gegart – für das charakteristische Raucharoma.
  • Tranchieren: Ein erfahrener Koch tranchiert die Ente am Tisch in exakt 108 Stücke – eine Kunst für sich.

Wie wird Peking-Ente serviert?

Traditionell wird Peking-Ente in drei Gängen serviert:

Erster Gang – Die Haut: Die knusprige Haut wird mit Pfannkuchen, Hoisin-Sauce, Julienne-Gurken und Frühlingszwiebeln gereicht. Dies gilt als der Höhepunkt des Essens.

Zweiter Gang – Das Fleisch: Das Entenfleisch wird wok-gebraten mit Gemüse oder als Salat serviert.

Dritter Gang – Die Karkasse: Aus den Knochen wird eine reichhaltige Suppe gekocht, die das Mahl abschließt.

Peking-Ente vs. gegrillte Ente – Was ist der Unterschied?

Peking-Ente ist durch die spezielle Trocknung und den Holzofengarprozess einzigartig – sie benötigt 24–48 Stunden Vorbereitung. Gegrillte Ente (wie sie bei Chinglong serviert wird) ist eine köstliche Variation: Mariniert und gegrillt, mit knuspriger Haut und zartem Fleisch, aber schneller in der Zubereitung.

Häufige Fragen zur Peking-Ente

Kann man Peking-Ente zu Hause machen?

Eine echte Peking-Ente benötigt einen Holzofen und 48 Stunden Vorbereitung. Zu Hause ist eine vereinfachte Version möglich, die aber geschmacklich abweicht. Am besten genießen Sie das Original im Restaurant.

Wie viele Kalorien hat Peking-Ente?

Eine Portion Peking-Ente (ca. 200 g Fleisch mit Haut) enthält etwa 400–500 Kalorien. Die Haut ist kalorienreich, macht aber geschmacklich den größten Teil aus.

Was trinkt man zu Peking-Ente?

Traditionell wird Shaoxing-Reiswein oder Tee gereicht. In Deutschland harmonieren ein halbtrockener Riesling oder ein leichter Rotwein gut mit dem Gericht.

Gegrillte Ente bei Chinglong in Blomberg

Bei Chinglong in Blomberg bieten wir gegrillte Ente in neun verschiedenen Variationen an – von klassisch mit Hoisin-Sauce bis hin zu Szechuan-Art mit Chili. Besuchen Sie uns in der Schiederstraße 10, 32825 Blomberg. Auch im Mittagsmenü (ab 10,00 €) und im Lieferdienst erhältlich.