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Peking-Ente: Geschichte, Zubereitung & warum sie so besonders ist

Peking-Ente – das bekannteste Gericht Chinas

Die Peking-Ente ist wohl das berühmteste Gericht der chinesischen Küche. Mit ihrer knusprigen, goldbraunen Haut und dem zarten Fleisch ist sie ein kulinarisches Erlebnis, das man nicht vergisst. Bei Chinglong Thai-China Imbiss in Blomberg gehört die gegrillte Ente zu den absoluten Favoriten unserer Gäste – und das aus gutem Grund. In diesem Beitrag erfährst du alles über die Geschichte, traditionelle Zubereitung und die regionalen Varianten der Peking-Ente.

Die Geschichte der Peking-Ente

Die Ursprünge der Peking-Ente reichen weit zurück. Erste schriftliche Erwähnungen stammen aus der Yuan-Dynastie (1271–1368), als die Mongolen über China herrschten und die Hauptstadt nach Peking (heute Beijing) verlegten. Damals wurde das Gericht am kaiserlichen Hof serviert – ein Zeichen von Prestige und kulinarischer Raffinesse. Es war das ultimative Statussymbol: Eine ganze Ente, lange in einem speziellen Ofen gebraten, mit knuspriger Haut und perfekt zubereitetem Fleisch.

Über Jahrhunderte wurde das Rezept verfeinert und weitergegeben. In der Ming-Dynastie (1368–1644) entwickelte sich die Zubereitung weiter, und mit der Hauptstadtverlegung nach Peking wurde das Gericht endgültig mit der Stadt verbunden. Während der Qing-Dynastie (1644–1912) entstanden in Peking die ersten spezialisierten Peking-Enten-Restaurants, die noch heute in der chinesischen Hauptstadt existieren – darunter das berühmte Quanjude, gegründet 1864, und das Bianyifang, dessen Wurzeln bis 1416 reichen.

Heute ist die Peking-Ente das chinesische Nationalgericht und wird in praktisch jedem chinesischen Restaurant weltweit angeboten – wenn auch oft in vereinfachter Form.

Was macht eine echte Peking-Ente aus?

Eine echte Peking-Ente folgt einem traditionellen Zubereitungsprozess, der etwa 48 Stunden dauert – wesentlich länger als das, was in den meisten westlichen Restaurants gemacht wird. Die wichtigsten Schritte sind:

1. Auswahl der Ente

Traditionell wird die Peking-Ente (chinesisch: Beijing Ya) verwendet – eine spezielle Entenrasse, die für hochwertige Restaurants in China speziell gezüchtet wird. Diese Enten haben mehr Unterhautfett, was die Haut nach dem Braten besonders knusprig macht. In Deutschland werden meist Pekingenten europäischer Herkunft verwendet, die ähnlich aufgebaut sind.

2. Trocknen der Haut

Das ist der entscheidende Schritt: Die Ente wird mit kochendem Wasser übergossen, dann mit einer Mischung aus Honig, Reisessig, Sojasauce und Wasser eingestrichen. Anschließend wird sie für mindestens 24 Stunden an einem kühlen, luftigen Ort aufgehängt, damit die Haut trocknet. Dieser Schritt ist es, der später die typisch knusprige Haut erzeugt.

3. Aufpumpen

Bei der traditionellen Zubereitung wird Luft zwischen Haut und Fleisch geblasen – durch ein kleines Loch im Nacken der Ente. Das hebt die Haut vom Fleisch ab und sorgt dafür, dass sie während des Brätens unabhängig knusprig wird, ohne mit dem Fett zusammenzubacken.

4. Braten im speziellen Ofen

Die Ente wird in einem speziellen Ofen mit Holzfeuer gebraten – traditionell mit Holz von Datteln-, Birnen- oder anderen Obstbäumen, das ein süßlich-rauchiges Aroma abgibt. Die Garzeit beträgt etwa 60 bis 90 Minuten bei 200-220°C. Während des Brätens dreht sich die Ente langsam, sodass sie gleichmäßig knusprig wird.

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Die klassische Servierung

Traditionell wird die Peking-Ente in drei Gängen serviert – ein wahrhaft kaiserliches Erlebnis:

Gang 1: Die knusprige Haut

Der erste und wichtigste Gang. Die knusprige Haut wird hauchdünn vom Fleisch geschnitten und auf dünnen Pfannkuchen (chinesisch: Báobǐng) serviert. Dazu gibt es Frühlingszwiebeln, Gurkenstifte und süßliche Hoisin-Sauce (oder Pflaumensauce). Die Pfannkuchen werden zu kleinen Rollen gewickelt – ein Geschmackserlebnis aus Knusprigkeit, Süße, Schärfe und Frische.

Gang 2: Das Fleisch

Das übrige Fleisch der Ente wird in der zweiten Runde serviert – meist als Stir-Fry mit Gemüse, in einer würzigen Sauce oder mit Reis. Hier zeigen sich die regionalen Variationen: manche Restaurants bieten das Fleisch in Hoisin-Sauce, andere in Chop Suey-Style, wieder andere mit Bohnensauce.

Gang 3: Die Suppe

Aus den restlichen Knochen wird eine klare, aromatische Suppe gekocht – als letzter Gang serviert. Diese Suppe ist die einfachste, aber oft tiefgründigste Komponente des ganzen Menüs.

In den meisten westlichen Restaurants wird diese Drei-Gänge-Tradition vereinfacht: Man bekommt die Ente komplett mit Pfannkuchen und Sauce serviert, ohne Aufteilung in Gänge.

Peking-Ente bei Chinglong in Blomberg

Bei Chinglong in Blomberg gibt es die gegrillte Ente in 9 verschiedenen Variationen – alle für 11,00 € inklusive Reis. Damit decken wir die wichtigsten klassischen Saucen und Zubereitungsstile ab:

  • Ente süß-sauer mit Ananas – die populärste Variante in Deutschland

  • Ente in Hoisin-Sauce – der Klassiker Peking-Stil

  • Ente Chop Suey – mit Gemüse-Mix in heller Sauce

  • Ente in Curry-Sauce – mit chinesischem Curry-Pulver

  • Ente mit Ingwer – würzig-warm

  • Ente in Pflaumensauce – die fruchtige Variante

  • Ente mit Bambus und Pilzen – ein klassischer Wok-Stil

  • Ente Acht-Schätze-Art – mit acht verschiedenen Gemüsen

  • Ente Peking-Art – die traditionelle Hoisin-Pfannkuchen-Variante

Die Ente wird bei uns frisch zubereitet und im Wok mit der gewünschten Sauce serviert. Wer das erste Mal bei Chinglong ist, sollte unbedingt eine Ente probieren – sie ist seit Jahren das Aushängeschild der Karte.

Was kostet eine traditionelle Peking-Ente?

In China kostet eine echte Peking-Ente in einem renommierten Restaurant zwischen 25 und 60 €. In Deutschland sind die Preise höher – eine ganze Peking-Ente in einem klassischen chinesischen Spezialitätenrestaurant liegt zwischen 60 und 120 €, ausreichend für 2-4 Personen.

Bei Chinglong gibt es keine ganze Peking-Ente nach traditioneller Drei-Gänge-Methode – das wäre für einen Imbiss zu aufwändig. Stattdessen bieten wir die populäreren portionierten Entengerichte für 11,00 € pro Person – mit Reis und in der gewünschten Sauce. Das ist deutlich erschwinglicher und reicht für eine vollständige Hauptmahlzeit.

Regionale Varianten der Peking-Ente

Über die Jahrhunderte sind in verschiedenen Regionen Chinas eigene Varianten entstanden:

Peking-Stil (klassisch)

Die traditionelle Version aus der Hauptstadt, mit Hoisin-Sauce, Frühlingszwiebeln, Gurken und Pfannkuchen. Die meisten westlichen Peking-Enten orientieren sich an diesem Stil.

Kantonesischer Stil

In Südchina gibt es die Kanton-Ente mit dunklerer Sauce auf Basis von Sojasauce, Reiswein und Anis. Sie ist herzhafter und weniger süß als die klassische Peking-Variante.

Sichuan-Stil

In der scharfen Sichuan-Küche wird die Ente oft mit Sichuan-Pfeffer und Chili gewürzt – deutlich schärfer und betäubend-würzig.

Westliche Adaption

In Deutschland und anderen westlichen Ländern hat sich eine eigene Variante entwickelt: Häufig mit Ananas in süß-saurer Sauce, gebraten statt gegrillt. Diese Variante ist nicht traditionell, aber sehr beliebt – auch bei Chinglong.

Welche Beilagen passen zur Peking-Ente?

Klassische Beilagen sind:

  • Pfannkuchen (Baobing) – dünne, leicht süßliche Pfannkuchen, in denen die Entenstücke gerollt werden

  • Reis – einfacher Jasmin- oder Klebreis als sättigende Beilage

  • Frühlingszwiebeln – frisch und scharf, balancieren das süße Fleisch

  • Gurkenstifte – kühle Frische als Kontrast zur warmen Ente

  • Hoisin-Sauce – süßlich-würzig, der wichtigste Sauce-Partner

  • Pflaumensauce – fruchtige Alternative zu Hoisin

Bei Chinglong wird die Ente standardmäßig mit Reis serviert. Pfannkuchen können auf Anfrage hinzubestellt werden.

FAQ – Peking-Ente

Ist Peking-Ente fettig?

Die Haut ist fettig (das ist genau ihr Charme – knusprig durch das Fett), aber das Fleisch unter der Haut ist relativ mager. Bei traditioneller Zubereitung tropft viel Fett während des Brätens ab. Wer das Fett reduzieren möchte, kann das Fleisch ohne Haut essen.

Wie schmeckt echte Peking-Ente?

Knusprig, leicht süßlich (durch Honig in der Glasur), mit zarten Fleischfasern und einer subtilen Räuchernote (bei traditioneller Holz-Zubereitung). Die Hoisin-Sauce gibt eine süß-würzige Tiefe, die Frühlingszwiebeln und Gurken bringen Frische.

Gibt es eine vegetarische Peking-Ente?

Ja, es gibt vegetarische und vegane Imitationen aus Tofu oder Seitan, die in einigen Restaurants serviert werden. Geschmacklich kommen sie jedoch nicht an die echte Ente heran – die Haut-Knusprigkeit fehlt.

Wie lange dauert die traditionelle Zubereitung?

Mindestens 48 Stunden inklusive Trocknen der Haut. Reine Brätzeit ist 60-90 Minuten. In modernen Restaurants wird der Prozess oft verkürzt, mit teils schlechterem Ergebnis.

Kann man Peking-Ente zuhause machen?

Es ist möglich, aber sehr aufwändig. Wer es ernsthaft versuchen will, braucht: eine Pekingente, mindestens 24 Stunden Trockenzeit, einen Backofen oder Gasgrill, und etwa 2 Stunden Brätzeit. Ohne speziellen Ofen erreicht man aber nicht die gleiche Knusprigkeit wie in chinesischen Spezialrestaurants.

Welche Weine passen zur Peking-Ente?

Traditionell wird Peking-Ente mit chinesischem Reiswein oder Tee getrunken. Wer Wein bevorzugt: ein leichter, fruchtiger Rotwein (Pinot Noir, Beaujolais) passt gut. Auch ein trockener Riesling kann die Süße der Hoisin-Sauce gut ergänzen.

Fazit

Die Peking-Ente ist mehr als nur ein Gericht – sie ist ein Stück chinesische Kulturgeschichte. Wer in Blomberg eine gute gegrillte Ente sucht, ist bei Chinglong richtig: 9 Variationen, frisch im Wok zubereitet, ab 11,00 € pro Portion inklusive Reis. Mehr zum kompletten Restaurant unter China-Restaurant Blomberg.

👉 Komplette Speisekarte ansehen · Top 10 China-Gerichte · Chinesische Esskultur · Chinesisches Neujahr


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