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Green Curry vs. Red Curry – Was ist der Unterschied?

Green Curry vs. Red Curry – was ist der Unterschied?

Thai-Curry gehört zu den bekanntesten Gerichten der Welt. Aber was genau unterscheidet grünes Curry von rotem Curry? Viele Gäste fragen uns das bei Chinglong in Blomberg – hier ist die ausführliche Antwort. Beide Currys sind klassisch thailändisch, beide verwenden Kokosmilch, beide sind aromatisch – aber sie unterscheiden sich in Farbe, Schärfe, Geschmack und Anwendung erheblich.

Die Currypasten – das Herzstück

Der wesentliche Unterschied liegt in der Currypaste, die als Basis für beide Currys dient. Beide werden aus ähnlichen Grundzutaten hergestellt – aber mit verschiedenen Chili-Sorten und etwas anderen Kräutern.

Gemeinsame Basis-Zutaten beider Currypasten

  • Galgant – verwandt mit Ingwer, aber intensiver und etwas seifig

  • Zitronengras – frisch, zitrusartig

  • Kaffirlimettenblätter – mit dem unverwechselbar zitronigen Aroma

  • Knoblauch – kräftig, aromatisch

  • Schalotten – mild und süßlich

  • Koriander-Wurzel – intensiver als die Blätter

  • Garnelenpaste (Kapi) – fermentiert, umami

  • Kreuzkümmel und Koriandersamen – warme Gewürze

  • Salz und Pfeffer

Der entscheidende Unterschied: die Chilis

Hier scheiden sich die Currys:

  • Rotes Curry (Gaeng Daeng): wird mit getrockneten roten Chilis hergestellt – die typischen langen, getrockneten Chilis (Dried Long Red Chili). Diese geben dem Curry die rote Farbe und eine kräftige, wärmende Schärfe.

  • Grünes Curry (Gaeng Khiao Wan): wird mit frischen grünen Chilis hergestellt – kleinere, sehr scharfe Bird's Eye Chilis. Diese geben die grüne Farbe und eine schärfere, frischere Schärfe.

Rotes Thai-Curry im Detail

Geschmack und Charakter

Rotes Curry (Gaeng Daeng, ในไทย: แกงเผ็ด) ist kräftig im Geschmack und hat eine tiefere, wärmende Schärfe. Die getrockneten Chilis geben einen leicht rauchigen, aromatischen Charakter, der sich von der grünen Variante deutlich unterscheidet.

Typische Zutaten beim Kochen

Ein klassisches rotes Curry enthält:

  • Rote Currypaste (in Öl angebraten)

  • Kokosmilch (cremig)

  • Fleisch oder Garnelen

  • Bambussprossen

  • Thai-Basilikum (Süßes Basilikum)

  • Fischsauce zum Würzen

  • Palmzucker für die süße Balance

  • Kaffirlimettenblätter

  • Manchmal: Auberginen, Kürbis, Süßkartoffeln

Wozu passt rotes Curry?

Rotes Curry passt hervorragend zu:

  • Ente – ein klassisches Pärchen, das in vielen Thai-Restaurants serviert wird

  • Rindfleisch – die kräftige Note ergänzt das herzhafte Fleisch

  • Garnelen – das süß-würzige Aroma harmoniert mit den Meeresfrüchten

  • Schweinefleisch – die klassische thailändische Variante

Das berühmte Massaman-Curry

Eine besondere Variante des roten Currys ist Massaman – mit Kreuzkümmel, Sternanis, Zimt, Erdnüssen und Kartoffeln. Es hat malaiisch-muslimische Wurzeln und ist deutlich milder als andere rote Currys. Massaman wurde 2011 von CNN zum "köstlichsten Gericht der Welt" gewählt.

Grünes Thai-Curry im Detail

Geschmack und Charakter

Grünes Curry (Gaeng Khiao Wan, แกงเขียวหวาน) ist das schärfste der drei klassischen Thai-Currys. Trotz des Namens "Wan" (süß) ist es nicht süßer – die "Süße" bezieht sich auf das Aroma der frischen Kräuter, nicht den Zucker-Gehalt.

Die Farbe

Die grüne Farbe kommt von:

  • Frischen grünen Bird's Eye Chilis

  • Frischem Koriander (Wurzeln und Blätter)

  • Frischem Thai-Basilikum

  • Kaffirlimettenblättern

  • Frischen grünen Pfefferkörnern (in der traditionellen Version)

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Typische Zutaten beim Kochen

  • Grüne Currypaste (in Öl angebraten)

  • Kokosmilch (cremig, etwas dünner als beim roten)

  • Hähnchen, Schweinefleisch oder Tofu

  • Thai-Auberginen (kleine, runde, grüne)

  • Erbsenauberginen (winzige, traubenförmige)

  • Frischer Thai-Basilikum

  • Kaffirlimettenblätter

  • Fischsauce, Palmzucker

Wozu passt grünes Curry?

Grünes Curry passt besonders zu:

  • Hähnchen – die klassische Kombination (Gaeng Khiao Wan Gai)

  • Schweinefleisch – häufig auf Streetfood-Karten

  • Tofu – die vegetarische Variante

  • Garnelen – wird seltener kombiniert, ist aber möglich

Die Schärfe im Vergleich

Eine wichtige Faustregel:

Grünes Curry > rotes Curry > gelbes Curry (in der Schärfe)

Wobei diese Reihenfolge nicht in jedem Restaurant gilt – verschiedene Köche würzen unterschiedlich. Bei Chinglong in Blomberg ist die Schärfe standardmäßig mittel, kann auf Wunsch angepasst werden:

  • Mild: für Einsteiger oder Kinder geeignet

  • Mittel: Standard-Variante mit angenehmer Schärfe

  • Original Thai: wie in Thailand serviert – kräftig scharf

Was ist das gelbe Curry?

Neben rot und grün gibt es als drittes klassisches Thai-Curry das gelbe Curry (Gaeng Garee). Es ist:

  • Mild – am wenigsten scharf der drei

  • Mit Kurkuma – daher die gelbe Farbe

  • Mit Kreuzkümmel und Koriandersamen – warme, fast indische Note

  • Beliebt mit Rindfleisch und Kartoffeln

Gelbes Curry hat malaiisch-südindische Wurzeln und ist eine Art Brücke zwischen Thai-Küche und der Küche der Nachbarländer.

Tabelle: Die drei Thai-Currys im Vergleich

MerkmalRotes CurryGrünes CurryGelbes Curry
FarbeRot-orangeGrünGelb
SchärfeMittel-starkSehr scharfMild
HauptchiliGetrocknete roteFrische grüneWenig Chili, Kurkuma
GeschmackKräftig, wärmendFrisch, kräuterigMild, würzig-süßlich
Klassisch mitEnte, RindfleischHähnchen, TofuRindfleisch, Kartoffeln
KokosmilchViel, cremigViel, etwas dünnerMittel
Besondere NoteBambus, Thai-BasilikumThai-Auberginen, BasilikumKurkuma, Kreuzkümmel

Thai-Curry bei Chinglong in Blomberg

Bei Chinglong findet ihr alle drei klassischen Thai-Currys auf der Karte:

  • Rotes Curry mit Wahl-Fleisch (Hähnchen, Rind, Schwein, Garnelen)

  • Grünes Curry mit Wahl-Fleisch

  • Gelbes Curry mit Rindfleisch und Kartoffeln

  • Mittagsmenü: M.11 (rotes Curry mit Hähnchen) für 9,00 €, M.14 (grünes Curry mit Rind) für 9,50 €

Die Currypasten werden mit Original-Zutaten aus thailändischen Spezialimporten zubereitet. Mehr zum Thai-Angebot unter Thai-Restaurant Blomberg.

Wie macht man Thai-Curry zu Hause?

Die Zubereitung ist überraschend einfach – wer eine gute Currypaste hat, schafft ein authentisches Thai-Curry in 20 Minuten.

Grundrezept für 2 Personen

  • 2 EL Currypaste (rot, grün oder gelb)

  • 200 ml Kokosmilch

  • 300 g Fleisch (Hähnchen, Schwein, Rind oder Tofu)

  • 100 g Bambussprossen oder Thai-Auberginen

  • 1 EL Fischsauce

  • 1 TL Palmzucker

  • 3-4 Kaffirlimettenblätter

  • Eine Handvoll Thai-Basilikum

  • 2 EL Pflanzenöl

  • Reis als Beilage

Zubereitung

  • Öl im Wok erhitzen – mittlere Hitze

  • Currypaste anbraten – in das Öl geben, 1-2 Minuten rühren, bis es kräftig duftet

  • Kokosmilch dazu – etwa die Hälfte der Menge zuerst, gut verrühren

  • Fleisch zugeben, kurz anbraten (3-4 Minuten)

  • Restliche Kokosmilch und Wasser nach Bedarf, etwa 5 Minuten köcheln lassen

  • Bambus oder Auberginen dazu, weitere 5-7 Minuten köcheln

  • Würzen mit Fischsauce und Palmzucker

  • Kaffirlimettenblätter grob zerreißen und reinwerfen

  • Thai-Basilikum ganz am Schluss unterheben

  • Mit Reis servieren

FAQ – Green vs. Red Curry

Welches Thai-Curry ist am schärfsten?

Im Standard: grünes Curry. Allerdings hängt es stark von der Currypaste ab – manche rote Pasten können auch sehr scharf sein. Bei Chinglong passen wir die Schärfe individuell an.

Kann ich Thai-Curry ohne Fischsauce machen?

Ja – ersetzt sie durch helle Sojasauce. Die typische thailändische Geschmackstiefe geht aber leicht verloren. Wer vegetarisch oder vegan kocht, nimmt Sojasauce.

Welches Curry ist für Anfänger geeignet?

Gelbes Curry oder Massaman-Curry – beide milder, mit weicheren Aromen. Wer schon etwas Erfahrung hat: rotes Curry mit Hähnchen oder Garnelen. Grünes Curry ist die schärfste Variante.

Ist Thai-Curry gesund?

Sehr gesund – wenn nicht zu viel Kokosmilch und Öl verwendet werden. Die Currypaste enthält viele entzündungshemmende Stoffe (Kurkuma, Ingwer, Galgant). Mehr Hintergrund: Warum Thai-Curry so gesund ist.

Wie lange hält selbstgemachte Currypaste?

Im Kühlschrank etwa 2 Wochen, eingefroren 3-6 Monate. Frische Paste schmeckt aromatischer als Paste aus dem Glas.

Was ist der Unterschied zur indischen Currypaste?

Indische Currys verwenden meist eine andere Gewürzmischung – mit mehr Kreuzkümmel, Koriandersamen, Garam Masala, oft mit Joghurt oder Tomaten. Thai-Currys arbeiten mit Kokosmilch und frischen Kräutern, weniger mit Trockengewürzen.

Fazit

Rotes und grünes Thai-Curry sind beide großartig, aber unterschiedlich im Charakter. Wer beide vergleichen möchte, sollte zwei Gäste bestellen und probieren – die Unterschiede sind sofort spürbar. Bei Chinglong in Blomberg bekommt ihr beide Versionen mit authentischer Currypaste, frischer Kokosmilch und der typischen Thai-Balance.

👉 Thai-Restaurant Blomberg · Thai-Curry gesund · Pad Thai · Isaan-Küche · Speisekarte


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